Frangipani und Gewächshausfreunde - bitte ein wenig Geduld bis der Plumeriashop geladen ist...



Pflanzenportrait Frangipani

Die Plumeria, auch Tempelbaum genannt, kommt ursprünglich aus Hawaii und Mexiko.
Die angebotenen Pflanzen wurden aus Thailand importiert. Der Herkunft kann man schon entnehmen, daß höhere Temperaturen zur Kultivierung notwendig sind.


Genauer heißt das:
Man kann Plumerien im Hochsommer auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Empfohlen werden Nachttemperaturen nicht unter 15°C. Jedoch sterben die Pflanzen nicht, wenn es doch mal etwas kälter wird. Bis 10 °C gibt es auch keine Probleme wenn diese Temperaturen nur kurzfristig auftreten. Bei kühlen Witterungsphasen sollte die Plumeria im Innenbereich bleiben und möglichst hell stehen (Südfenster).

Für die Pflanzen ist es sehr wichtig viel Licht zu bekommen, um Blüten zu treiben.  Nach neuesten Erfahrungen ist es auch empfehlenswert den Pflanzen hohe Nachttemperaturen zu bieten. Wie oben beschrieben sind kühlere Temperaturen nicht schädlich aber können die Wartezeit auf Blüten verlängern. Der optimale Platz ist also ein Wintergarten Richtung Süden in dem die Nachttemperaturen in den Sommermonaten nicht unter 20°C fallen. Unter diesen Standortbedingungen konnten wir beim Exotenversand schon feststellen, dass es sogar möglich ist nach 2 Jahren an Plumeriasämlingen die ersten Knospen zu erhalten.

Es gibt aber auch Pflanzen welche jahrelang nicht blühen und andere wieder belohnen den "Pflanzenpfleger" jedes Jahr erneut mit den schönsten Blüten. Einen genauen Zeitpunkt wann Ihre Pflanze blüht kann man nicht festlegen.

Die Plumeria trägt auch den Namen Frangipani. Dieser klangvolle Name geht auf eine berühmte italienische Parfumeur-Familie zurück und soll wohl auf den wunderbaren Duft der Frangipani-Blüten hinweisen. Wer einmal an einer Plumeria-Blüte gerochen hat wird diesen Duft nie vergessen.  Der Duft vieler Plumeriasorten ist übrigens erst intensiv wenn das Wetter heiß und trocken ist. In den Abendstunden kaum duftende Pflanzen können schon am nächsten Tag bei voller Mittagssonne einen Duft verströmen den man noch in größerem Abstand warnimmt.

Eine Überwinterung sollte bei 15 bis 19 °C erfolgen. Die Pflanzen machen ab etwa November eine Ruhephase und man gießt dann nur sehr selten (erst wenn der Stamm "schrumpelig" wird). Die Plumerias verlieren dann ihre Blätter und treiben ca. ab März wieder aus. Die Ruhephase sollte man unbedingt einhalten da sonst nicht mit Blüten zu rechnen ist.
In ihrer Heimat erreichen Plumerias eine Höhe von 5-8 m. Wenn man die Pflanzen im Kübel hält kann man mit einer Höhe bis ca. 2,50 m rechnen. Jedoch ist bei Platzmangel bei älteren Pflanzen auch ein Rückschnitt möglich. Man erhält auf diese Art Stecklinge die sich leicht bewurzeln lassen (rote schwerer als weiße oder gelbe Sorten) und die Pflanze verzweigt sich an den Schnittstellen, was sonst nur nach der Blüte passiert.
Im Winter sehen die Pflanzen schon etwas eigenartig aus, noch nicht verzweigte Plumerias erinnern an einen grünen Spargel.Nach der Blüte verzweigen sich die Pflanzen und bekommen dadurch ihre typische Wuchsform.
Die Blüte ist bei jüngeren Pflanzen nicht sicher und hängt ab von den Temperaturen und dem Licht während der Wachstumsphase. Aber auch eine entsprechende Düngung begünstigt die Blütenbildung. Für Plumerias sollte man einen Dünger verwenden mit einem hohen Phosphorgehalt. (Bsp. NPK 10:52:10).

Man kann dann auf unterschiedliche Weise düngen.
Entweder gibt man dem Gießwasser alle 2 Wochen ca. 2g pro Liter Gießwasser hinzu oder man düngt in der Wachstumssaison bei jedem Gießen aber in schwacher Konzentration(0,5g /l Wasser). Ich bevorzuge die ständige Düngung, da man dann eine gleichmäßige Nährstoffversorgung sicherstellt, ohne der Pflanze ein ständiges Auf und Ab an Nährstoffen zu bieten. In ihrer natürlichen Umgebung erhalten die Pflanzen aus dem Boden auch gleichmäßig ihre Nährstoffe. Jeder kann sich die für ihn beste Methode auswählen, ob es Auswirkungen auf das Blühverhalten gibt kann ich zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen.
Es gibt Plumerias in hunderten Farbvariationen. Die Entscheidung für die richtige Pflanze fällt da schwer, da es wohl nicht gelingen wird alle Arten sein Eigen zu nennen.

Die Frangipani gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) zu denen auch der Oleander oder die Wüstenrose zählen. Sie sollten also darauf achten dass Haustiere und Kinder keinen Kontakt mit der Pflanze haben und auch dass der milchige Saft der Pflanze, der bei Blatt oder Stammverletzungen austritt nicht in offene Wunden gerät.




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